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Was wir in die Stille schrieben: zwischen menschlicher Hoffnung und maschineller Antwort

Riedhafen, 1967: mein Roman über eine Maschine, die Menschen zu verstehen scheint. Ein Blick auf Geschichte, Covergestaltung und die Typografie der Stille.

Vorhandenes Cover Was wir in die Stille schrieben mit gestaffeltem Serifentitel und dem rostrot hervorgehobenen Wort Stille.
Patrick Haas / Haas Arts · vorhandenes Buchcover, redaktionelle Webpräsentation

Eine Maschine muss nicht verstehen, damit Menschen sich verstanden fühlen. In „Was wir in die Stille schrieben“ wird diese Spannung zum Ausgangspunkt einer Geschichte über Hoffnung, Verantwortung und das Gewicht des Schweigens.

Der Roman führt nach Riedhafen im Jahr 1967. Mara Winter soll Gespräche protokollieren. Doch die Maschine, an der sie arbeitet, stellt Fragen, die sie nicht mehr loslassen. Mara gibt ihren Antworten einen wärmeren Ton. Aus dieser kleinen Verschiebung wächst etwas, das sich nicht mehr auf einen einzelnen Satz begrenzen lässt: Eine Stadt beginnt zu glauben, dort sitze etwas, das die Menschen versteht.

Wenn eine Antwort mehr zu versprechen scheint#

Die Geschichte interessiert sich für die Beziehung zwischen einer technischen Ausgabe und der menschlichen Deutung. Ein freundlich formulierter Satz kann Nähe erzeugen. Ob hinter ihm dasselbe steht wie hinter einer menschlichen Antwort, ist eine andere Frage.

Für Mara bleibt diese Unterscheidung nicht abstrakt. Als ihr Bruder Jakob bei einem Arbeitseinsatz schwer verletzt wird, erhält die Hoffnung eine gefährliche Seite. Sie besitzt ein Blatt Papier, das eine andere Geschichte erzählt. Und sie schweigt. Damit geht es auch darum, was Menschen wissen, was sie weitergeben und was sie aus Angst oder aus Hoffnung zurückhalten.

Der Roman besteht aus zwölf Kapiteln. Die auf meiner Autorenseite bereitgestellte Leseprobe eröffnet einen Einblick in diese Welt, ohne eine Inhaltszusammenfassung zum Ersatz der Geschichte zu machen. Wer literarische Auseinandersetzungen mit Vertrauen und technischer Gegenwart sucht, kann dort mit dem Text selbst beginnen.

Das Wort „Stille“ bekommt einen eigenen Raum#

Das vorhandene Cover ist eine eigenständige Arbeit an Titelhierarchie und typografischem Rhythmus. Der Titel wird nicht auf eine einzelne, möglichst kleine Zeile reduziert. Er erhält mehrere bewusst gestaffelte Zeilen. Innerhalb dieser Folge setzt sich „Stille“ durch Kursivschrift, Größe und einen rostrot-warmen Ton ab.

Die übrige Schrift bleibt dunkelgrün. Das helle Creme der Fläche hält den oberen Teil ruhig und lässt die unterschiedlichen Gewichtungen sichtbar werden. Darunter führt das Bild zu einem Schreibtisch, einem leeren Stuhl und einer Maschine mit einer Papierbahn. Fenster, Stadt und Arbeitsraum verorten die Atmosphäre, ohne die Geschichte vollständig zu erklären.

Die gestalterische Aufgabe liegt im Verhältnis der Ebenen: Autorname, Titel, Gattungsangabe und Bild dürfen nicht um dieselbe Aufmerksamkeit konkurrieren. Weißraum ist hier keine Lücke, sondern ein Mittel, diese Rollen voneinander zu trennen. Auf der Homepage zeige ich das Cover deshalb mit einer konkreten Erläuterung seiner Gestaltung und nicht nur als kleines Produktbild.

Aktueller Stand und Leseprobe#

Das Taschenbuch ist jetzt erhältlich. Der Roman erscheint unter meinem Autorennamen Patrick Peter Haas. Das Taschenbuch wurde am 25. Oktober 2026 eingereicht und ist laut Autorenangabe live; der genannte Preis beträgt 16,99 EUR. Das Kindle-eBook zu 14,99 EUR wird weiterhin geprüft (zuletzt geändert am 23. Oktober 2026). Preis und Verfügbarkeit der jeweiligen Ausgabe auf Amazon sind maßgeblich.

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Eine andere Perspektive auf menschliche und maschinelle Entscheidungen bietet das entstehende Romanprojekt „Das Protokoll der Stille“. Die ähnliche Titelnähe macht die Bücher nicht zu austauschbaren Geschichten: Figuren, Zeit und Ausgangsfrage sind jeweils eigenständig.

Quelle