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Was von mir bleibt: ein Roman über Autorschaft, Nähe und den Wunsch, gebraucht zu werden
Mein Roman Was von mir bleibt, wenn ich nicht schreibe: über eine bedrohte Autorenidentität, menschliche Nähe und eine bewusst klare Buchgestaltung.
Was bleibt von einem Menschen, wenn die Arbeit, mit der er sich erklärt hat, plötzlich auch von einer Maschine erledigt werden kann? „Was von mir bleibt, wenn ich nicht schreibe“ erzählt nicht von einer fernen Zukunft. Der Roman setzt dort an, wo eine technische Veränderung sehr persönlich wird: bei einem Mann, der vom Schreiben lebt und gebraucht werden möchte.
Martin Winter verliert mit seinen Aufträgen nicht nur eine Einnahmequelle. Ihm gerät eine Vorstellung von sich selbst aus dem Gleichgewicht. Wenn ein Text auch ohne ihn entstehen kann, worin liegt dann seine eigene Stimme? Und was geschieht mit den Menschen um ihn herum, während er versucht, diese Frage zu beantworten?
Ein Konflikt, der über Technik hinausgeht#
In Mannheim versucht Martin, seine Unersetzbarkeit zu beweisen. Ein öffentlicher Textvergleich wird zur Probe auf das, was er unter Autorschaft versteht. Dabei geht es nicht nur darum, ob ein Text gut klingt. Es geht auch um die Grenzen dessen, was er für seine Literatur verwenden darf.
Der Roman verbindet die Frage nach generierten Texten mit einer unbequemeren: Wie leicht kann der Wunsch nach Anerkennung den Blick auf andere Menschen verstellen? Selbsttäuschung, Nähe und Verantwortung stehen deshalb neben der Auseinandersetzung mit Technik. Die Maschine ist ein Auslöser. Die Entscheidungen bleiben menschlich.
Wer sich für Geschichten über Identität und gesellschaftlichen Wandel interessiert, findet hier einen Zugang zur Gegenwart, der nicht bei Schlagworten über künstliche Intelligenz stehen bleibt. Was jemand beruflich leistet und was er einem anderen Menschen bedeutet, sind nicht dieselben Dinge.
Ein Cover mit einer klaren typografischen Stimme#
Das Buch ist auf meiner Homepage zugleich als Arbeit an Layout und Typografie zu sehen. Der lange Titel braucht eine nachvollziehbare Ordnung. Auf dem vorhandenen Cover wird er in kräftigen dunkelgrünen Zeilen gesetzt. Eine kleinere, warme Unterzeile benennt das Thema: ein Mann, der gebraucht werden will.
Die obere, weitgehend ruhige Fläche und die erzählerische Illustration darunter übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Oben wird gelesen, unten entsteht ein Raum. Tisch, Notizbuch und leerer Stuhl laden dazu ein, eine Abwesenheit wahrzunehmen, ohne die Handlung vorwegzunehmen. Der Abstand zwischen Schrift und Bild ist dabei ebenso wichtig wie die Größe der Buchstaben.
So lässt sich an einem eigenen Buch zeigen, was Gestaltung leisten kann: nicht jeden Satz bebildern, sondern einen Einstieg schaffen. Die auf der Website gezeigte Abbildung ist das vorhandene Cover, keine nachgebaute Druckseite und kein Beleg für eine bestimmte Papier- oder Druckqualität.
Lesen und selbst entscheiden#
Auf meiner Autorenseite findest du die Buchvorstellung, eine Leseprobe und die einzelnen Ausgaben. Der Roman ist laut aktuellem Autorenstand als Kindle eBook, Taschenbuch und gebundene Ausgabe erhältlich. Der folgende Kaufbutton führt zur bestätigten Taschenbuchadresse; Preis und Lieferbarkeit auf Amazon sind maßgeblich.
Buch und Ausgaben auf meiner Autorenseite entdecken →
Die drei Romanarbeiten stehen auf der Homepage gemeinsam im Bereich Buchgestaltung, Layout und Typografie. Dort begegnet diesem Buch auch ein anderer Umgang mit Technik: „Was wir in die Stille schrieben“ fragt nach dem Vertrauen, das Menschen einer Maschine entgegenbringen.