Projects Projekt
HSA Motion Lab: bewegte Bilder für meinen eigenen Kosmos
Mit HSA Motion Lab öffne ich meine persönliche Werkstatt für 3D und Animation. Nested Orbits zeigt den Anfang: drei Ringe, acht Sekunden, eigene Bahnen.
Wenn eine Form anfängt, sich zu bewegen#
Ein Bild kann einen Raum öffnen. Bewegung verändert, wie wir diesen Raum wahrnehmen: Eine Fläche wird zum Körper, eine Drehung legt eine neue Perspektive frei, Licht wandert über ein Material. Mich interessiert genau dieser Moment, in dem aus einer grafischen Idee etwas Räumliches und Zeitliches wird.
Mit HSA Motion Lab bekommt diese Neugier einen eigenen Ort innerhalb von Haas Arts. Die Website ist jetzt unter motion.haasarts.de erreichbar. Mein Leitgedanke dafür lautet: Bewegte Bilder für meinen eigenen Kosmos.
Eine persönliche Werkstatt, kein weiteres Agenturangebot#
Das Motion Lab ist ausdrücklich kein klassisches 3D-Studio und keine zusätzliche Agenturleistung. Es ist mein Raum zum Ausprobieren: für kurze Animationen, bewegte Grafiken, 3D-Objekte, Titelbilder und visuelle Welten.
Diese Arbeiten sollen meine eigenen Projekte begleiten und weiterentwickeln. Ein animiertes Cover für Musik, eine kleine Bildwelt für eine Publikation oder eine Bewegungsstudie für eine Website sind mögliche Richtungen. Nicht jede Idee muss sofort zu einem fertigen Film werden. Manchmal genügt eine Form, ein Material oder eine interessante Lichtstimmung als Ausgangspunkt.
Nested Orbits: drei Ringe auf eigenen Bahnen#
Die erste abgeschlossene Animation heißt Nested Orbits. Drei ineinander verschachtelte Metallringe bewegen sich unabhängig voneinander. Blau-violettes Licht trifft auf die Oberflächen, dezente Reflexionen verankern die Komposition in einem dunklen Raum.
Die Szene bleibt bewusst einfach. Es gibt keine Handlung, die erklärt werden muss, und keine Bilderfolge, die möglichst viel auf einmal zeigen soll. Die Bewegung selbst trägt die Arbeit: Wie verändern sich Überschneidungen? Wann wirkt die Form geschlossen, wann öffnet sie sich? Und wie viel räumliche Tiefe entsteht allein durch Licht und Drehung?
Die fertige Kurzanimation dauert acht Sekunden, wurde in 1920 × 1080 Pixeln bei 24 Bildern pro Sekunde exportiert und ist ohne Ton. Auf der Website lässt sie sich im eigenen Videoplayer starten und durchsehen. Sie ist eine abgeschlossene Bewegungsstudie, kein nahtloser Loop.
Zwischen gestalterischer Entscheidung und technischem Werkzeug#
Für die 3D-Arbeit nutze ich Blender. OpenCode unterstützt mich dabei, Szenen und Abläufe über natürliche Sprache und Skripte zu entwickeln. So kann ich Ideen formulieren, Varianten ausprobieren und technische Schritte verbinden, ohne jeden Handgriff einzeln ausführen zu müssen.
Das nimmt mir die gestalterischen Entscheidungen nicht ab. Material, Licht, Kameraperspektive und Rhythmus brauchen weiterhin einen prüfenden Blick. Eine technisch korrekt gerenderte Szene ist noch nicht automatisch ein überzeugendes Bild. Interessant wird der Ablauf dort, wo das Werkzeug Raum zum Weiterdenken schafft.
Perspektivisch möchte ich diese visuellen Arbeiten auch mit eigener Musik und Sounddesign verbinden. HAAS AUDIO ist dafür der benachbarte Klangraum. Nested Orbits bleibt zunächst eine stumme Animation; eine fertige audiovisuelle Produktion verspreche ich damit noch nicht.
Ein Schaufenster, das mit den Arbeiten wächst#
Die neue Seite zeigt neben Nested Orbits auch die Motive Portal, Fragments und Horizon. Diese sind ausdrücklich als Konzeptbilder aus dem Website-Entwurf gekennzeichnet. Sie vermitteln eine visuelle Richtung, sind aber keine bereits fertiggestellten Videoprojekte.
Auch die Werkstatt selbst entwickelt sich weiter. Für Vorschauen, hochwertige Exporte, Webformate und nahtlose Wiederholungen gibt es Ideen für einen standardisierten Produktionsablauf. Eine vollständig implementierte und getestete Renderpipeline ist damit noch nicht bestätigt. Der erste nachweisbare Schritt ist kleiner und konkreter: eine fertige Animation und ein eigener Ort, an dem ich sie zeigen kann.
Die Website bleibt dabei zurückhaltend. Bilder, Schriften und Video werden lokal ausgeliefert, es gibt keine externen Videoplayer und keine Webanalyse. Die Animation startet erst auf Wunsch. Der Blick soll auf den Arbeiten liegen, nicht auf einer Oberfläche, die ständig Aufmerksamkeit verlangt.
Der Anfang ist eine Bewegung#
HSA Motion Lab erweitert meinen kreativen Kosmos um Zeit, Raum und Bewegung. Es muss dabei nicht von Anfang an alles können. Mir ist wichtiger, einzelne Arbeiten bewusst zu entwickeln, Ergebnisse ehrlich einzuordnen und daraus die nächste Idee entstehen zu lassen.
Dieses Projekt
Meine persönliche Werkstatt für 3D, Motion Graphics und visuelle Experimente.